Die Brunnenburg in Bremberg
Ein historisches Juwel über dem Lahntal

Lage der Brunnenburg
Die Klosterruine Brunnenburg liegt in der Gemarkung Bremberg auf einem Felskegel über dem Lahntal. Die erhöhte Lage prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage und verweist auf ihre einstige Bedeutung innerhalb der Region.
Heute ist die Brunnenburg in ein Netz historischer und landschaftlicher Wege eingebunden. Der Lahnhöhenweg, der Lahn-Camino sowie der Fernwanderweg E1 führen an diesem Ort vorbei und verbinden Geschichte mit Landschaft.
Gründung und Geschichte des Klosters
Um das Jahr 1200 gründete Gisela von Katzenelnbogen, eine Nichte des Grafen von Arnstein, hier ein Benediktinerinnenkloster. Sie selbst trat in die Gemeinschaft ein. Der Name „Brunenburc“ ist erstmals im Jahr 1224 urkundlich belegt.
Über mehrere Jahrhunderte hinweg war die Brunnenburg ein geistliches Zentrum. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1542 aufgehoben. Seitdem verfiel die Anlage schrittweise zur heutigen Ruine.
Eine Darstellung der zeitlichen Entwicklung der Brunnenburg finden Sie in der Chronologie der Brunnenburg.
Erhaltene Bausubstanz
Erhalten sind Teile des Chores, des Westwerks sowie Abschnitte der Seitenschiffe. Sie geben noch immer einen Eindruck von der ursprünglichen Größe und architektonischen Struktur des Klosters.
Bedeutung der Brunnenburg heute
Heute ist die Brunnenburg in ein Netz historischer und landschaftlicher Wege eingebunden. Der Lahnhöhenweg, der Lahn-Camino sowie der Fernwanderweg E1 führen an diesem Ort vorbei und verbinden Geschichte mit Landschaft.
Die Brunnenburg ist ein Zeugnis klösterlichen Lebens im Mittelalter und zugleich ein stiller Ort, an dem Geschichte im Landschaftsraum erfahrbar bleibt.
Informationen zum Erhalt der Klosterruine Brunnenburg und zu Möglichkeiten der Unterstützung sind hier zusammengestellt.