Historische Verbindungen lebendig machen: Besuch im Kloster Arnstein

Am vergangenen Sonntag führte uns ein Besuch an einen Ort, der eng mit der Geschichte der Brunnenburg verbunden ist: das Kloster Arnstein an der Lahn.
Die Stifterin der Brunnenburg war die Nichte des Grafen von Arnstein, der seinen gesamten Besitz der Kirche vermachte und das Kloster Arnstein gründete. Seit jeher besteht somit eine enge historische Verbindung zwischen beiden Anlagen.
Ein Besuch der Klosterkirche war an diesem Tag leider nicht möglich, da diese aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen war. Umso wertvoller war jedoch der persönliche Austausch mit Schwester Jerusalem und der Äbtissin Diodora. Beide zeigten großes Interesse an der Geschichte der Brunnenburg und den aktuellen Entwicklungen rund um ihren Erhalt. In einem offenen Gespräch konnten erste Gedanken ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden, um auch künftig im Austausch zu bleiben.
Besonders spannend war zudem ein Blick in das Werk „Arnstein a. d. Lahn im Mittelalter“ von Bruno Krings, in dem sich auch eine Passage zur Brunnenburg findet. Solche Quellen sind für die weitere historische Aufarbeitung von großer Bedeutung.

Abgerundet wurde der Besuch durch die herzliche Gastfreundschaft vor Ort: Bei Kaffee und Kuchen bot sich Raum für weitere Gespräche. Als besondere Geste erhielten wir von Schwester Jerusalem zudem selbstgemachten Quittengelee und Tee für den Heimweg.
Unser herzlicher Dank gilt den Schwestern des Klosters Arnstein für den freundlichen Empfang, den offenen Austausch und die wertvollen Einblicke.